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Vor Allem, dass man immer höher investieren sollte. Wer weiss Rat, Wer hat Erfahrungen? Erstes Kapitel Die missionarische Umgestaltung der Kirche. Es ist also die Frage, ob sie einen Monat den vollen Beitrag zahlen, oder zwölf!

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Ich danke Ihnen heute schon für Ihren Einsatz und die gegenseitige Unterstützung. In diesem Sinne wünsche ich mir, dass wir in der vor uns liegenden Legislaturperiode erfolgreich zum Wohl unseres Landes und aller Bewohnerinnen und Bewohner zusammenwirken werden. Danke für Ihre Aufmerksamkeit. Januar wurde die wichtigste Grundlage für unseren Sozialstaat geschaffen.

Gegen grossen Widerstand gelang es dem damaligen Regierungschef Alexander Frick, dieses segensreiche Sozialwerk zu verwirklichen. In den folgenden Jahren ist unser Sozialsystem schrittweise auf den heutigen Stand ausgebaut worden.

Während des wirtschaftlichen Aufschwungs in unserem Lande sind die Leistungen auf ein Niveau angehoben worden, das viele andere hoch entwickelte Länder übertrifft. Heute, in Zeiten zunehmender Arbeitslosigkeit und eines tief greifenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandels - Stichwort Globalisierung - steht die Sozialpolitik auch in unserem Lande auf dem Prüfstand. Der Ausbau des Sozialstaates Liechtenstein hat in den vergangenen 10 Jahren zu einer massiven Belastung des Staatshaushaltes geführt.

Dies bedeutet ein stetiges Wachstum bzw. Von den insgesamt 25 verschiedenen Zuwendungsarten, die unser Sozialsystem beinhaltet, verursachen die Staatsbeiträge an die Krankenversicherung, an die Alters- und Hinterlassenenversicherung, an die Invalidenversicherung und an die staatliche Unterstützung der Krankenhäuser einen Betrag von Millionen Schweizer Franken.

Somit werden fast drei Viertel aller Sozialleistungen für die drei Risiken - Alter, Krankheit und Invalidität - ausgeschüttet.

Allein diese Entwicklung ruft nach Massnahmen, die nicht nur mit einer Beitragserhöhung seitens der Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu lösen sind.

Obwohl unsere Sozialversicherungen auf einer eigenständigen liechtensteinischen Gesetzgebung beruhen, entsprechen sie in ihren Grundkonzepten schweizerischen Modellen. In vielen Bereichen sind jedoch in unserem Lande die Sozialleistungen besser ausgebaut und die soziale Absicherung weitreichender als in der Schweiz. So gewährt zum Beispiel unsere Alters- und Hinterlassenenversicherung im Gegensatz zur Schweiz ein Weihnachtsgeld in Form einer zusätzlichen vollen Monatsrente, eine attraktivere Gestaltung des Rentenvorbezugs sowie keine Rentenplafonierung.

Der nach meiner Ansicht in den Jahren der Hochkonjunktur in einigen Bereichen zu grosszügig ausgebaute Sozialstaat muss nun vor dem Hintergrund der künftigen Finanzierbarkeit und der allgemeinen wirtschaftlichen Situation analysiert und durch zielgerichtete, sozialverträgliche Massnahmen reformiert werden.

Ich spreche mich somit nicht für einen generellen Abbau unserer Sozialleistungen aus. Soziale Hilfe soll nach wie vor an jene Personen ausgeschüttet werden, die unzureichend zur Selbsthilfe fähig sind. Private Initiative muss jedoch wieder vermehrt Vorrang vor staatlicher Initiative haben. Finanzielle Mittel seitens des Staates sollen vor allem dafür eingesetzt werden, um ihnen zu eigener Leistungsfähigkeit und grösstmöglicher Selbstständigkeit zu verhelfen.

Sozialer Missbrauch muss geahndet werden, da er einen Vertrauensbruch gegenüber der gesellschaftlichen Solidarität darstellt. Der Strukturwandel und die ständig steigenden und sich verändernden Leistungsanforderungen im Berufsleben erfordern künftig nach wie vor einen hohen, gezielten Mitteleinsatz in unseren Bildungsbereich. Die Anhebung des Bildungsniveaus in unserem Lande wird künftig noch an Bedeutung gewinnen, da Personen mit tiefem Bildungsniveau vermehrt zu Sozialempfängern werden.

Bildung ist nicht nur die Voraussetzung für einen nachhaltigen, qualifizierten wirtschaftlichen Aufschwung, sondern langfristig auch ein wichtiger Pfeiler des sozialen Ausgleichs. Dabei ist besonders ein kinder- und familienfreundliches Umfeld zu schaffen, das es Eltern erleichtert, sich für Kinder zu entscheiden. Soziale Leistungen müssen künftig vermehrt nach transparenten und als gerecht empfundenen Kriterien zugewiesen werden.

Da nach vielen Jahren des wachsenden Wohlstandes in unserem Lande in weiten Teilen der Bevölkerung heute die Voraussetzung für die Eigenvorsorge gegeben ist, sollten soziale Leistungen seitens des Staates, wo es möglich ist, an zumutbare Eigenleistungen geknüpft werden. Ich bin überzeugt, dass eine Erneuerung unseres Sozialstaates schnellstmöglich in Angriff zu nehmen ist. Diese innovative Neugestaltung muss gleichermassen sozial gerecht und wirtschaftlich effizient sein.

Sie muss sich den heutigen und künftigen Anforderungen und Herausforderungen stellen, die sich aufgrund des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandels ergeben. Entsprechende Leistungsanpassungen auf dem Gesetzeswege werden erforderlich sein. Soziale Gerechtigkeit zu gewährleisten ist eine schwierige Gratwanderung, da gilt es, einerseits den Bedürfnissen und Erfordernissen nach sozialem Schutz und sozialem Ausgleich gerecht zu werden und andererseits die Wirtschaft und die im Erwerbsleben Stehenden nicht übermässig zu belasten.

Diese Gratwanderung in einem äusserst sensiblen Bereich kann nur gelingen, wenn ein breiter Konsens von Politik, Wirtschaft und nicht zuletzt das Verständnis in der liechtensteinischen Bevölkerung für eine Erneuerung gegeben ist. Ich bin zuversichtlich, dass es in gemeinsamer Anstrengung auf der Grundlage von Solidarität und Gerechtigkeit gelingen wird, diese Reformen sozialverträglich und nachhaltig erfolgreich zu verwirklichen.

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen allen einen schönen Festtag. LTS - Das erste von zwei geplanten Dialoggesprächen zwischen Vertretern der Parlamentarischen Versammlung des Europarates und einer liechtensteinischen Landtagsdelegation findet diesen Montag und Dienstag in Vaduz statt.

Ziel des Dialogs ist, mit dem Parlament von Liechtenstein die Verfassungs- und politischen Praxen des Landes nach dem Inkrafttreten der neuen Verfassung zu diskutieren, wobei die Verfassung selbst oder auf welche Weise sie abgeändert wurde, nicht Gegenstand der Gespräche ist.

Es wurde vereinbart, über das Ergebnis der Gespräche bis nach der Behandlung im Büro der Parlamentarischen Versammlung des Europarates Stillschweigen zu bewahren. Die Delegation wird zudem von Horst Schade, Delegationssekretär, begleitet. Die liechtensteinische Parlamentarierkommission wird von Landtagspräsident Klaus Wanger angeführt. Das zweite Dialoggespräch folgt allenfalls vom Januar in Strassburg. Es war das erste Mal in der Geschichte des Landtags, dass eine liechtensteinische Parlamentarierdelegation Mitglieder des englischen Parlaments House of Commons zu einem Höflichkeitsbesuch in London traf.

Der Besuch, der vom ehemaligen britischen Honorarkonsul in Liechtenstein, Bryan Jeeves, in Zusammenarbeit mit dem Vorsitzenden der schweizerisch-britischen Handelskammer im Fürstentum Liechtenstein, Howard Rosen, initiiert wurde, bildete den Gegenbesuch vom März diesen Jahres, als eine britische Delegation in Liechtenstein weilte. Dies war insofern von grossem Interesse, da Grossbritannien derzeit den Halbjahresvorsitz in der EU innehat. Damit bot sich auch die Gelegenheit, insbesondere Fragen betreffend die weitere Entwicklung der diversen EU-Politiken anzusprechen.

Am frühen Abend gab die britisch-schweizerische Handelskammer zu Ehren der liechtensteinischen und britischen Parlamentarier einen Empfang. Ein Besuch beim schweizerischen Botschafter für Grossbritannien, Alexis Lautenberg, bildete einen würdigen Abschluss dieses zweitägigen Besuches.

Abgeschlossen wurde der erste Besuchstag mit einem Empfang in der liechtensteinischen Botschaft durch S. Nach einer Führung durch die Ratssäle folgte der zweite Gesprächsblock zu gesellschaftspolitischen Fragen, wobei insbesondere die Zukunft der Sozialwerke und der Gesundheitssysteme angesichts steigender Kosten und demographischer Veränderungen diskutiert wurden.

An dieser Gesprächsrunde nahm auch Ständerat Eugen David als ausgewiesener Kenner dieser sozialpolitischen Themen teil. Anlässlich der Sitzung in Genf wurde der Abg. LTS - Am Dienstagnachmittag, den Das erste Treffen wurde am September letzten Jahres in Vaduz durchgeführt. Wie bereits beim ersten Gespräch war auch dieses Mal das Ziel, gemeinsam die Verfassungs- und politischen Praxen Liechtensteins nach dem In-Kraft-Treten der revidierten Verfassungsbestimmungen im März zu erörtern, wobei die Verfassung selbst oder auf welche Weise sie abgeändert wurde, nicht Gegenstand des Dialogs war.

Die beiden Delegationen verabredeten bereits anlässlich des ersten Gesprächstreffens über den Inhalt und das Ergebnis der Gespräche gegenüber der Öffentlichkeit bis nach der Behandlung im Büro der Parlamentarischen Versammlung des Europarates Stillschweigen zu bewahren. Die Delegation wurde zudem von Delegationssekretär Horst Schade assistiert.

Gallen, der Silvano Möckli als Präsident vorsteht, in Vaduz. Nach einem kurzen Meinungsaustausch der beiden Parlamentarierkommissionen im Landtagssaal folgt ein Höflichkeitsbesuch bei Regierungschef Otmar Hasler. Eine Führung durch das Kunstmuseum Vaduz rundet das Besuchsprogramm ab. Die Delegation wird begleitet von Landtagssekretär Josef Hilti.

Weitere Fotos zur Landtagseröffnung finden Sie im Fotoalbum. Weitere wichtige vom Plenum zu behandelnde Themen sind die Bedeutung der Muttersprache in der Schulbildung sowie die Armut und der Kampf gegen die Korruption in den Mitgliedsländern des Europarates.

Jedes Mitgliedsland des Europarates hat das Recht bzw. Dieser wird von der Parlamentarischen Versammlung auf eine Amtsdauer von sechs Jahren gewählt, wobei eine Wiederwahl zulässig ist. Die Wahl eines neuen liechtensteinischen Richters war notwendig geworden, nachdem der gegenwärtige Richter Lucius Caflisch aus Altersgründen Ende August zurücktreten wird. Das Mandat von Mark Villiger beginnt damit am 1. LTS - 40 der 46 Parlamentspräsidenten des Europarates trafen sich am Mai zur traditionellen Jahreskonferenz der Präsidenten in Tallinn.

Die Präsidentenkonferenz des Europarates, die erstmals im Jahren durchgeführt wurde und alle zwei Jahre stattfindet, wird im Jahre am Sitz des Europarates in Strassburg abgehalten. Juni findet in Strassburg die Sommersession der Parlamentarischen Versammlung des Europarates statt. Die Plenarversammlung, welche sich aus den Parlamentarierdelegationen der 46 Mitgliedstaaten zusammensetzt, wird eine Vielzahl von Themen debattieren, wie zum Beispiel: Juni in Anwesenheit des türkischen Premierministers Erdogan behandelt.

Dabei ist über das weitere Vorgehen bzw. Heute feiern wir den "Tag der Souveränität". Dieser Festakt reiht sich ein in ein Jahr vieler Veranstaltungen.

Die Jubi-läumsveranstaltungen sollen einen Anstoss dazu geben, sich erneut und vertieft mit der Geschichte, Gegenwart und Zukunft unseres Landes auseinander zu setzen. Der Blick schweift zuerst zurück. Heute, genau vor Jah-ren, am Juli , wurde die Rheinbund-Akte unterzeichnet. Die Rückschau zeigt, dass unser Land das einzige staatliche Gebilde des damaligen Rheinbundes ist, das diese Jahre mit unveränderten Grenzen und als souveräner Staat überstanden hat.

Liechtenstein war zwar seit - seit der Vereinigung der Herrschaft Schellenberg und der Grafschaft Vaduz - ein Staat, aber nach den damaligen Begriffen eben kein souveräner Staat. Wenn wir heute den "Tag der Souveränität" feiern, können wir uns fragen, wie wohl unsere Vorfahren diese Veränderun-gen der politischen Landkarte, die Einmischung von Napole-on, die Erlangung der Souveränität und die neuen Rechte aufgenommen haben.

Im Unterschied zur heutigen Zeit, die in Sekundenschnelle Nachrichten rund um die Weltkugel verbreiten kann, dauerte es damals sicher einige Zeit, bis die Kunde der Neuerungen die Bevölkerung erreichte. Eines aber ist uns heute und unseren Vorfahren gemeinsam: Sie wussten nicht und wir wissen nicht, wie die Zukunft aus-sehen wird.

Bringt die Zukunft Veränderungen oder Still-stand? Wird es besser oder verschlechtert sich die Lage? Diese Fragen haben sich wahrscheinlich unsere Vorfahren auch gestellt, genauso wie wir es heute tun. Aufgrund der modernen Technologie- und Informationsentwicklung sind wir heute besser in der Lage, Mutmassungen über die Zukunft anzustellen.

Aber ganz sicher sind auch wir nicht über den Gang der Dinge. Über die Situation Liechtensteins zur Zeit Napoleons, über die Erlangung der Souveränität und über die damaligen geopolitischen Überlegungen der Mächtigen ist in den vergangenen Monaten viel geschrieben und geredet worden.

Ich möchte mich deshalb in meinen Ausführungen mehr der Zukunft zuwenden, gleichzeitig aber weder Rezepte anbieten noch Spekulationen über die Zukunft anstellen, sondern einige Problemkreise aufzeigen, die uns mit grosser Wahr-scheinlichkeit in den nächsten Jahren beschäftigen werden.

Die Überalterung droht, Rentensysteme funktionieren nicht mehr, aber die notwendigen Reformen werden durch den organisierten Widerstand der betroffenen Gruppen blockiert", schrieb kürzlich der Münchner Soziologe Kurt Beck in einem Plädoyer für Europa und gegen ein zu enges nationalstaatli-ches Denken.

Beck regte an, in einem Schritt vorwärts aus dieser Falle den Zusammenhang von Bevölkerungsrückgang und überalterten Gesellschaften, die Notwendigkeit von Reformen der sozialen Sicherungssysteme und einer gezielten Migrationspolitik als ein europäisches Problem zu definieren und kooperativ zu bearbeiten. Ich möchte nicht mit dem Finger auf unsere Probleme zeigen, sondern einige wenige künftige Probleme auf europäischer oder gar globaler Ebene ansprechen, die aber unser Land als Teil der Staatengemeinschaft direkt oder indirekt ebenfalls berühren werden.

Dazu gehört die Migration, die Bewegung der Menschen von überfüllten in aufnahmefähige Räume. Soziologen kündigen für die nächsten Jahrzehnte die grösste Völkerwanderung an, die in der Geschichte der Menschheit stattgefunden hat. Dabei sind die Voraussetzungen in Zukunft anders als in der Vergangenheit.

Historisch waren dicht be-siedelte Räume Auswanderungsländer, während leere Räu-me zu Einwanderungsländern wurden. Heute können wir beobachten, dass bisher dicht besiedelte Gebiete sich lang-sam entleeren, weil der Nachwuchs fehlt. In weniger entwickelten Ländern explodieren die Geburtenzahlen jedoch, so dass ein erheblicher Auswanderungsdruck entsteht - aber nicht in erster Linie aus Platzmangel, sondern aus Mangel an Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten sowie Zukunftsperspekti-ven.

Klar davon zu trennen sind die Schicksale von Millionen von Menschen, die aus Furcht vor Verfolgung und aus Angst um ihr Leben in einem anderen Staat nur jenes suchen, was ihnen zusteht, was wir alle wollen und ihnen gewähren müssen - nämlich Schutz, Sicherheit und die Gewissheit, in Frieden leben zu können. Die zunehmende Völkerwanderung - warnen Soziologen heute schon - werde sehr grosse Herausforderungen in Bezug auf die soziale Integration stellen, weil die meisten Einwanderer aus fremden Ethnien stammen, begleitet von erheblichen sprachlichen, kulturellen und religiösen Unterschieden.

Unberührt lässt uns dieses Problem in Liechtenstein nicht, obwohl nur wenige der rund Millionen Migranten in unser Land drängen. Stolz führt unsere Statistik 90 verschiedene Nationalitäten auf, die sich in unserem Land aufhalten. Ein Teil dieser Menschen hat sich problemlos in unsere Gesellschaft integriert, andere bekunden Mühe mit der Integration - eben weil sie eine andere Sprache sprechen, aus einem anderen Kulturkreis stammen und Anhänger einer anderen Religion sind.

Die Integration dieser Menschen stellt grosse Herausforderungen an das Bildungssystem, an die soziale Ordnung und an den Rechtsstaat. Anderseits verlangt die Integration aber auch den Willen zur Integration, und dies von beiden Seiten! Die Verteilungsprobleme einiger wichtiger Ressourcen der Zukunft werden aber nicht nur Regionen umfassen.

Zu den grossen, künftigen Herausforderungen zählen die Energiesicherheitspolitik und der Kampf um das Wasser. Auch auf diesen zwei Sektoren fehlt noch das bei der Sozialpolitik an-gesprochene gemeinschaftliche Vorgehen.

Das "Grünbuch" der Europäischen Union zur Energiesicherheit prognostiziert einen aussergewöhnlich hohen Anstieg der Abhängigkeit von Energie-Importen bis zum Jahr Auch wenn unser Land - mitten in den Alpen gelegen - noch ein Wasserschloss ist, werden uns die globalen Wasserprob-leme der Zukunft kaum unberührt lassen.

Die Verfügbarkeit und die Qualität von Wasser haben entscheidenden Einfluss auf die Nahrungsversorgung und den Gesundheitszustand der Völker. In afrikanischen Trockengebieten müssen Menschen mit wenigen Litern Wasser pro Tag auskommen - und wir in Liechtenstein? Heute schon leben rund 2 Milliarden Menschen in so genannten "Wasserstress-Gebieten" - also in Gebieten, in denen die Feuchtgebiete verschwinden, die Wüsten sich ausbreiten und die Grundwasservorkommen versalzen.

Der globale Kampf um das Wasser hat vor diesem Hintergrund bereits begonnen; aber auch die Abwanderung, die sich zur Migration entwickeln könnte. Es ist zwar schon eine banale Feststellung, dass Bildung in einem Land ohne Bodenschätze die wichtigste natürliche Ressource darstellt; aber ich möchte es trotzdem wiederholen und gleichzeitig darauf hinweisen, dass Bildung und Wohlstand in einem engen Verhältnis zueinander stehen.

Un-sere gut diversifizierte Wirtschaft bildet eine der wesentlichsten Grundlagen für unseren Wohlstand. Der Erfolg der Wirtschaft hängt aber in besonderem Masse davon ab, ob aus der Gesellschaft genügend gut ausgebildete, ich möchte sogar betonen, bestens ausgebildete Arbeits- und Führungs-kräfte zur Verfügung stehen.

Nur wenn wir das beste Bil-dungssystem haben - möchte ich einmal ohne Bescheiden-heit sagen - können wir der Wirtschaft für alle Bereiche die notwendigen Fachkräfte anbieten. Über den Weg zum optimalsten Bildungssystem gehen die Meinungen selbstver-ständlich auseinander; das zeigen bereits die kontroversen Diskussionen um die künftige Schulstruktur. Der Wettbewerb der Ideen und vielleicht auch der Wettbewerb von öffentlichen und privaten Ausbildungsstätten sollten dazu dienen, nach den besten Lösungen zu suchen.

Das sich wahrscheinlich noch verschärfende Ressourcen- und Verteilproblem wird zweifellos auch Auswirkungen auf Europa haben, einschliesslich Liechtenstein. Auch bei uns machen sich Ressourcenprobleme bemerkbar, liechtensteinische Ressourcenprobleme. Noch haben wir eine weitgehend intakte Landschaft, aber der freie Raum wird stetig kleiner, das Verschwinden der Freiräume zwischen den Gemeinden von Jahr zu Jahr deutlicher sichtbar: Es wird von einem "Stadtstaat Liechtenstein" gesprochen.

Dieses Problem ist uns so bekannt wie viele andere Probleme auch. Es scheint oft, dass es leider bei der Kenntnisnahme von Problemen bleibt. Hat uns der Wohlstand träge gemacht? Oder neigen wir sogar dazu, die Probleme mit Geld überdecken zu wollen? Sollte dies der Fall sein, dann könnte es ein böses Erwachen geben. Der Wohlstand, die Vollbeschäfti-gung, die Hochkonjunktur aller Wirtschaftsbereiche sind nicht für alle Zeiten gesichert. Je höher das Wohlstandniveau, umso tiefer werden die Einschnitte, die bei einem Rückgang in Kauf genommen werden müssen: Wie finanzieren wir bei einem wirtschaftlichen Einbruch unser Gesundheits- und unser fein verästeltes Sozialsystem?

Der globale Kostenwettbewerb habe die Tendenz, diejenigen zu bestrafen, die sich aus politischen Gründen für gerechte Verteilung, für die Gleichberechtigung der Frauen, für Umweltschutz und generell für den langfristigen Erhalt der öffentlichen Güter einsetzen, schrieb Prof.

Ich möchte die Frage in den Raum stellen: Ist es allein nur der globale Kostenwett-bewerb, der solches verursacht? Die Antwort darauf sollten wir gemeinsam geben. Ein Jubi-läum wie " Jahre Souveränität" wäre eine ausgezeichnete Plattform dafür.

Die Regierung hat in der Botschaft an den Landtag für den Kreditantrag für die Jubiläumsveranstaltungen diesen Aspekt auch aufgenom-men: Eines der Ziele der Jubiläumsfeiern sei die "Stärkung des Zusammenhalts und der Identität der Liechten-steinerinnen und Liechtensteiner sowie der im Land wohnhaften und arbeitenden Ausländerinnen und Ausländer, um das Fürstentum Liechtenstein gemeinsam in eine prosperierende Zukunft weiterzuentwickeln".

Ich möchte mich bei allen bedanken, in Vergangenheit und Gegenwart, die auf irgendeine Weise dazu beigetragen ha-ben, dass unser Land in den vergangenen Jahren seine Eigenständigkeit behalten konnte. Die Geschichte zeigt uns, wie sehr die Anbindung an einen grösseren Partner oder an ein Staatengebilde von entscheidender Bedeutung für Liechtenstein war und ist.

Früher waren es der Rheinbund und der Zollvertrag mit Österreich, heute sind es der Zollvertrag mit der Schweiz bzw. Diese Begriffe stehen für die Zusammenarbeit mit verständnisvollen Partnern und für den wirtschaftlichen Austausch - und auch für den Wirtschaftsaufschwung.

An dieser Stelle möchte ich einen besonderen Dank an den Bundespräsidenten der Schweiz, Herrn Moritz Leuenberger und an den Bundespräsidenten von Österreich, Herrn Heinz Fischer, für die guten, freundnachbarlichen und partner-schaftlichen Beziehungen aussprechen, die immer geprägt waren von der Bereitschaft, dem bedeutend kleineren Nachbarn eine Plattform für seine Weiterentwicklung zu bie-ten.

Bei Ihnen allen, sehr verehrte Besucherinnen und Besucher dieses Festaktes, bedanke ich mich für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen einen frohen, aber auch einen besinnlichen "Tag der Souveränität". LTS - Letzten Samstagmorgen, den Lucius Dürr - zu einem Gesprächstreffen in Vaduz.

Weitere Diskussionen betrafen die jeweilige Parlamentsarbeit sowie das Asylwesen. Auf Einladung der liechtensteinischen Parlamentarierdelegation Landtagsbüro wurden diverse bilaterale und internationale Themen diskutiert, wie zum Beispiel die bestehende Zusammenarbeit und Reformen im Bildungsbereich, die Beziehungen der beiden Länder zur Europäischen Union und die Erfahrungen aus den parlamentarischen Kontakten mit anderen Staaten.

Nach der offiziellen Begrüssung fand am Dienstagnachmittag unter anderem der 1. Teil der Arbeitsgespräche statt. Die so genannte schweizerisch-liechtensteinische Parlamentarier-Freundschaftsgruppe ist ein Kontaktforum. Die zweite Hälfte der Legislaturperiode bis des liechtensteinischen Landtags wird am Donnerstag, Februar , mit der traditionellen Jahres-Eröffnungssitzung feierlich eingeläutet. Der Zugang zum Landtagssaal ist aus Platzgründen akkreditierten Journalisten vorbehalten.

Die Landtagseröffnung wird im Landeskanal als Tonsendung übertragen. Mit Ihrer Thronrede haben Sie soeben die diesjährige Sitzungsperiode des liechtensteinischen Landtages eröffnet. Als Alterspräsident möchte ich traditionsgemäss an der Eröffnungssitzung des Landtages einige Worte an die Mitglieder des Landtages und der Regierung richten. Nachdem ich mich in den vergangenen 10 Jahren in meinen Ansprachen als Alterspräsident mit politischen und wirtschaftlichen Themen auseinander gesetzt habe, möchte ich mich heute zum humanitären Engagement und der Entwicklungszusammenarbeit unseres Landes äussern.

So soll bis zum Jahre die Zahl der Menschen, die in extremster Armut leben, halbiert, der Zugang zu Gesundheit und Bildung massiv verbessert, die Gleichstellung von Mann und Frau verwirklicht und eine ökologisch nachhaltige Entwicklung eingeleitet werden. Wenn man weiss, dass heute 1,2 Milliarden Menschen - das ist jede sechste Person der Weltbevölkerung - mit weniger als einem Dollar pro Tag in tiefer Armut leben muss und jede Stunde mehr als tausend Kinder an einer Krankheit sterben, die heilbar wäre, betrachte ich dieses Millenniumsziel für unser reiches Land als zu tief bemessen.

Armut ist nicht Schicksal, sondern Ausdruck einer Missachtung grundlegender Rechte und einer ungleichen Verteilung von Chancen und Ressourcen. Armut ist nicht nur ein Problem der Armen: Hunger, Elend und fehlende Zukunftsperspektiven führen oft zu kriegerischen Konflikten, welche Hunderttausende entwurzeln und vertreiben.

Armut zwingt die Menschen zur Übernutzung der natürlichen Ressourcen, um ihr Leben zu sichern. Die Armutsbekämpfung ist somit auch ein zentrales Element jeder langfristigen Strategie zum Schutz und Erhalt der Umwelt. Armut ist aber auch ein Nährboden für Migration, Kriminalität und Terrorismus. Diese Probleme machen auch vor unseren Grenzen nicht halt. Entwicklungszusammenarbeit ist mehr als karitative Hilfe für die Armen. Sie fördert die Selbsthilfe und trägt dazu bei, dass Menschen sich aus eigener Kraft vom unverschuldeten Elend befreien können.

Die Entwicklungszusammenarbeit liegt deshalb auch im langfristigen Interesse unseres Landes. Sie trägt dazu bei, den Teufelskreis der Armut im Süden zu durchbrechen und bei uns die drohenden Migrations- und Sicherheitsprobleme zu entschärfen. Obwohl ich mir bewusst bin, dass auch ein angemessener Beitrag unseres Landes in absoluten Zahlen im internationalen Vergleich bescheiden ist und immer nur ein Tropfen auf einem heissen Stein bleibt, sind gerade wir verpflichtet, den Menschen in Not vermehrt zu helfen.

Dieser Mitteleinsatz für die Ärmsten der Armen festigt unseren Solidaritätsgedanken in der Welt und ist besonders für unseren Kleinstaat auch ein wichtiger Pfeiler der Aussenpolitik. Entwicklungszusammenarbeit ist ein Weg, die Zukunft für uns und für die nachfolgenden Generationen zu sichern. Wer Sicherheit will, muss sich auch um weltweiten Frieden bemühen.

Jeder einzelne Mensch und jeder noch so kleine Staat kann und muss dabei helfen. Meine mahnenden Worte sollen die Hilfsbereitschaft und die Spendefreudigkeit unserer Bevölkerung jedoch nicht in den Hintergrund drängen. Solidarität mit Menschen, die von Katastrophen heimgesucht werden, drückt unsere Bevölkerung immer wieder mit grossem Goodwill aus.

So sind in den letzten Jahren die Spendenergebnisse von privater Seite stark angestiegen. Unsere staatliche humanitäre Hilfe, die meiner Ansicht nach stark erhöht werden sollte, wird und davon bin ich überzeugt auch in der Zukunft von privater Seite grosszügig unterstützt werden.

Als eines der reichsten Länder haben wir wie wohl kein anderes Land die finanziellen Voraussetzungen und verfügen über gut ausgebaute bilaterale Institutionen und langjährige bewährte Kontakte zu multilateralen Organisationen, die einen professionellen und zielgerichteten Mitteleinsatz garantieren.

Sehr verehrte Frauen und Herren Abgeordnete, es liegt in unseren Händen, künftig noch vermehrt in der Welt als solidarischer Partner aufzutreten. Einen ersten Schritt in die richtige Richtung haben wir bereits getan, als wir im vergangenen Herbst das Budget des Liechtensteinischen Entwicklungsdienstes um 1 Million Schweizer Franken erhöht haben. Wie ich gestern der Presse entnommen habe, hat die Regierung an der Sitzung vom vergangenen Dienstag einen Bericht und Antrag für ein neues Gesetz über die Entwicklungszusammenarbeit verabschiedet.

Wir werden somit diese Gesetzesvorlage in der März-Landtagssitzung in Beratung ziehen. Mit diesem neuen Gesetz soll ein einheitlicher und zukunftsweisender Ordnungsrahmen für die gesamte internationale humanitäre Zusammenarbeit und Entwicklung Liechtensteins geschaffen werden. Nutzen wir die Chance und verabschieden wir dieses Gesetz als Grundlage, das unseren humanitären Möglichkeiten gerecht wird. Das Ziel muss sein, dass wir künftig als ein vorbildliches und solidarisches Mitglied der Weltgemeinschaft wahrgenommen werden.

Schliessen möchte ich mit einem Zitat von Molière: Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Februar Tag der offenen Tür: Februar Sonntag, Februar Landtagseröffnung Durchlauchter Landesfürst Durchlauchte Landesfürstin Durchlauchter Erbprinz Königliche Hoheit Durchlauchten, Exzellenzen Liebe Liechtensteinerinnen, liebe Liechtensteiner Werte Gäste Die Bevölkerung Liechtensteins mit rund Einwohnern besteht zu einem grossen Teil aus Menschen, die zugewandert sind und die zum wirtschaftlichen Aufschwung sowie zum Wohlstand unseres Landes einen wesentlichen Beitrag geleistet haben.

Heute leben ungefähr Ausländerinnen und Ausländer aus 91 verschiedenen Nationen in unserem Land. Zwei Drittel davon kommen aus unseren deutschsprachigen Nachbarländern Schweiz, Österreich und Deutschland; etwa ein Drittel stammt aus fremdsprachigen Ländern, vorwiegend aus Italien, der Türkei, dem ehemaligen Jugoslawien, Portugal und Spanien. Viele von ihnen sind in den vergangenen vierzig Jahren als Arbeitskräfte nach Liechtenstein gekommen, die anderen kamen im Zuge der Familienzusammenführung.

Die Kinder der ersten Einwanderergeneration sind grösstenteils in Liechtenstein geboren und fühlen sich hier zuhause. Der Ausländeranteil beträgt gut ein Drittel an der Gesamtbevölkerung unseres Landes. Diese Grösse ist im internationalen Vergleich überdurchschnittlich hoch, aber mit relativ geringen Abweichungen konstant. Das hat seinen Grund in der Zulassungspolitik der letzten zwei, drei Jahrzehnte, als die jeweiligen Regierungen ihren Willen erklärt haben, die so genannte Überfremdung auf ein Drittel zu beschränken.

Dieser Drittelanteil ist also einerseits das Resultat einer zurückhaltenden Zulassungspolitik, anderseits aber auch das Ergebnis einer relativ grosszügigen Einbürgerungspraxis. Liechtenstein hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in relativ kurzer Zeit zu einer multikulturellen Gesellschaft gewandelt. Diesem Umstand ist aus meiner Sicht in Zukunft unter Berücksichtigung der mittel- und langfristigen nationalen Interessen ein höherer Stellenwert einzuräumen.

Ausserdem hat die Globalisierung, die zu einem verschärften Wettbewerb auf den Weltmärkten geführt hat, die Strukturen unserer Wirtschaft verändert und die Anforderungen besonders an die Führungskräfte stark erhöht. In der Arbeitsmarktpolitik muss daher berücksichtigt werden, dass die Wirtschaft künftig noch mehr qualifizierte ausländische Arbeitskräfte benötigt.

Aus diesem Grund scheint es mir notwendig, künftig vermehrt Aufenthaltsbewilligungen an qualifizierte Arbeitskräfte zu erteilen. Unsere Zulassungspolitik für Ausländerinnen und Ausländer muss aber durch eine fundierte und zielgerichtete Integrationspolitik ergänzt werden. Integration bedeutet die gleichberechtigte Teilnahme am sozialen, kulturellen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben.

Die Verwirklichung dieses Ziels, das Rechte und Pflichten einschliesst, liegt in der Verantwortung von Staat und Gesellschaft aber auch bei den Ausländerinnen und Ausländern, die Liechtenstein zu ihrem Lebensmittelpunkt gewählt haben.

Somit ist Integration ein gegenseitiger Prozess. Integration kann nach meiner Ansicht nicht verordnet werden, sie kann nicht einseitig gelingen, sie muss von allen Beteiligten angestrebt und gelebt werden. Integration ist heute eine wichtige Aufgabe für unsere Gesellschaft. Nur sie schafft die Voraussetzung für ein zukunftsfähiges und friedliches Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft. Ein wesentliches Merkmal und zugleich die wichtigste Grundlage für eine positive Integration ist grundsätzlich die Beherrschung der Sprache des Einwandererlandes, in unserem Fall der deutschen Sprache.

Es muss unseren ausländischen Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern stärker als bisher bewusst gemacht werden, dass nur über gute Kenntnisse der Landessprache eine Beteiligung am gesellschaftlichen, beruflichen, sozialen und kulturellen Leben möglich ist. Eine besondere Herausforderung, die sich uns heute und in der Zukunft vermehrt stellen wird, ist die Integration von Ausländerinnen und Ausländern muslimischer Herkunft, da sich deren Religion und Kultur erheblich von unserer abendländisch-christlich geprägten Kultur- und Glaubenstradition unterscheidet.

Dieser Herausforderung müssen wir uns auch vor allem deshalb stellen, weil die Muslime bereits heute die zweitgrösste Glaubensgemeinschaft in Liechtenstein sind.

Viele Muslime in unserem Land fühlen sich aufgrund der sprachlichen und kulturellen Barrieren einsam, unverstanden, benachteiligt und ausgegrenzt. Es ist unsere Aufgabe als Christen, diesen Menschen tolerant und hilfsbereit zu begegnen. Die Stärke unserer Gesellschaft misst sich am Wohl der Schwächsten. Bei diesen persönlichen Kontakten sollten auch die rechtlichen und gesellschaftlichen Grundwerte unseres Staates vermittelt werden, die von allen Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern anzuerkennen und einzuhalten sind.

Um akzeptiert zu werden, muss man sich kennen. Dies kann auf verschiedene Arten geschehen. Für die Förderung des gegenseitigen Verständnisses genügt es nicht, sich auf den guten Willen der im Lande lebenden Bevölkerungsgruppen zu verlassen. Grundlegende Vorgehensweisen wie interkultureller, interreligiöser und sozialer Dialog müssen institutionalisiert und von einer breiten Basis getragen werden. Diese Begegnungen von Liechtensteinerinnen und Liechtensteinern mit unseren ausländischen Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern sollten zu einem Netzwerk ausgebaut und mit den staatlichen Stellen koordiniert werden.

Diese Kontakte, die nicht staatlich verordnet werden können, sondern vom offenen Dialog von Mensch zu Mensch geprägt sein müssen, werden Brücken schlagen und die Integration zum Wohle unseres Landes nachhaltig verbessern. Ich bin überzeugt, dass jetzt Handlungsbedarf besteht, um den sozialen Frieden zu sichern und der Gefahr einer auseinander brechenden Gesellschaft rechtzeitig zu begegnen. Die Regierung hat im Februar dieses Jahres ein Grundsatzpapier zur liechtensteinischen Integrationspolitik verabschiedet.

Die Zielsetzungen dieses Grundsatzpapiers, welches einerseits staatliche Fördermassnahmen und andererseits Forderungen an die Ausländerinnen und Ausländer festhält, können nach meiner Ansicht ohne aktive Unterstützung der liechtensteinischen Bevölkerung nicht erfolgreich umgesetzt werden.

LTS - Am Freitag, November , fand in San Marino die 2. Am Rande der Konferenz ergaben sich mehrere Gesprächsgelegenheiten mit Mitgliedern anderer Teilnehmerdelegationen. Präsidentenkonferenz europäischer Kleinstaaten wird im Herbst in Liechtenstein durchgeführt. Ansprache des Landtagspräsidenten Klaus Wanger am Februar anlässlich des Festbanketts der offiziellen Feier zur Eröffnung des neuen Landtagsgebäudes Durchlauchter Erbprinz Sehr geehrte Frau Nationalratspräsidentin Prammer Sehr geehrter Herr Ständeratspräsident Brändli Sehr geehrter Herr Bundesrats-Vizepräsident Weiss Sehr geehrter Herr Regierungschef Sehr geehrte Mitglieder der Regierung Sehr geehrte Frauen und Herren Landtags- und Kantonsratspräsidenten Sehr geehrte Mitglieder des Landtags Sehr geehrter Herr Dompfarrer Geschätzte Gäste aus dem In- und Ausland Der heutige historische Tag der Übergabe eines modernen, architektonisch markanten und ausdrucksvollen Landtagsgebäudes an die Volksvertretung, das ihr zur alleinigen Benützung dienen wird, ist für mich Anlass, uns auf die Stellung des Landtags im Verfassungsgefüge und seine staatspolitische Bedeutung zu besinnen und den inneren und äusseren Wandel der Institution in den vergangenen Jahrzehnten in Erinnerung zu rufen.

Demgemäss waren die dem Landtag eingeräumten Kompetenzen nicht als Beteiligung an der Staatsgewalt zu sehen, sondern lediglich als Beschränkung des Fürsten in der Ausübung der Staatsgewalt.

Inhaltlich sind die Kompetenzen des damaligen Landtags auf dem Gebiete der Gesetzgebung und der Staatsfinanzen mit den heutigen Kompetenzen des Landtags durchaus vergleichbar.

Auf die Bestellung der Regierung und der Richter hatte der Landtag jedoch keinen Einfluss, da die Regierungsgewalt damals ausschliesslich in der Hand des Fürsten lag. Die vom Monarchen allein bestellte Regierung war dem Landtag gegenüber nicht verantwortlich.

Die Wahl der Abgeordneten erfolgte indirekt durch Wahlmänner. Erst wurde das direkte Wahlrecht eingeführt, was noch im selben Jahr zur Gründung der beiden grossen politischen Parteien führte.

Die staatsrechtliche Stellung und die staatspolitische Bedeutung änderten sich massgeblich mit der Schaffung der Verfassung von Das Fürstentum Liechtenstein ist gemäss dem Wortlaut von Art. Vor dem Hintergrund dieser Staatsfundamentalnorm stellt der Landtag heute das parlamentarische Strukturelement im dualistischen Verfassungsaufbau unseres freiheitlichen Staatswesens dar, dem die Demokratie als politisches System zugrunde liegt. Repräsentationsbasis sind die zum Staatsvolk zusammengefassten Landesangehörigen, durch welche der Landtag mittels Wahlen legitimiert wird und für welche er die Rechte und Interessen des Volkes, wie es in Art.

Der Landtag repräsentiert das Volk, er ist aber dennoch, so wie der Landesfürst, ein Organ des Staates, das seine Stellung unmittelbar aus der Verfassung ableitet. In den Fällen, in denen der Landtag zuständig ist, entscheidet er anstelle des Volkes, was zur Folge hat, dass der vom Landtag geformte Wille unmittelbar als Wille des Volkes anzusehen ist. Die Aufgaben und Kompetenzen des Landtags greifen weit in das Feld nationaler Politik und in alle Bereiche des staatlichen Handelns hinein.

Nach der klassischen Gewaltenteilung verkörpert der Landtag die gesetzgebende Gewalt. Die Schaffung von Gesetzen durch den Landtag oder direkt durch das Volk sind das Herz des demokratischen Rechtsstaates, weil die Verfassungsgesetze und die einfachen Gesetze nicht nur das Staatsvolk, sondern auch die vollziehende und richterliche Gewalt, wie überhaupt alle Organe des Staates binden und die Grund- und Freiheitsrechte und die Herrschaft des Rechts Rule of Law auf ihnen beruhen.

Die Verfassung spricht sehr zurückhaltend von einer "Mitwirkung des Landtags an der Gesetzgebung" und vom "Erfordernis seiner Zustimmung", damit ein Gesetz gültig zustande kommen kann. In der praktischen Wirklichkeit handelt es sich aber um ein zeitlich aufwändiges Verfahren, das bei der Schaffung von Gesetzen durchlaufen werden muss. Der Landtag ist an die Regierungsvorlagen jedoch nicht gebunden, sondern frei, die Gesetzesvorlagen durch Zusätze, Streichungen und Abänderungen nach seinen eigenen Auffassungen zu gestalten und zu formen und im äussersten Fall sogar zurückzuweisen.

Unserer dualistischen Staatsordnung entsprechend stellt die Schaffung von Gesetzen durch den Landtag ein Konsensgeschäft dar. Die Verfassung bestimmt nämlich, dass jedes Gesetz der Sanktion des Landesfürsten bedarf. Die Sanktion von Gesetzen durch das Staatsoberhaupt stellt keine Eigenheit dar. Auch in Republiken, die eine Staatsspitze in Form eines Präsidenten kennen, ist dieses Rechtsinstitut verbreitet.

In den hier wie dort äusserst wenigen Fällen einer Sanktionsverweigerung liegen die Gründe überwiegend im Schutz der Verfassungsordnung und der dort verankerten Grund- und Freiheitsrechte. Die Verfassung von bewirkte eine Abkehr von der monarchischen Regierung, wie sie noch in der Verfassung von verankert war.

Die Verfassungsänderung von führte unter Beachtung des Machtgleichgewichtes zwischen Landesfürst und Volk schliesslich zu einem parlamentarischen Regierungssystem. Die Regierung wird vom Landesfürsten im Einvernehmen mit dem Landtag und auf dessen Vorschlag ernannt. Damit liegt das personelle Auswahlrecht beim Landtag, das vom Landesfürsten seit stets respektiert wurde. Die Regierung ist dem Landesfürsten und dem Landtag gegenüber gleichermassen politisch verantwortlich.

Im Falle eines Vertrauensverlustes können sowohl der Landesfürst als auch der Landtag der Kollegialregierung das Vertrauen entziehen, was zum Verlust der Befugnis zur Amtsausübung führt. Auch die Bestellung der Richter findet in der Verfassung seit der Verfassungsänderung von eine ausbalancierte Kompetenzregelung.

Die Errichtung eines in der Verfassung verankerten Richterauswahlgremiums, in dem das Staatsoberhaupt, der Landtag und die Regierung vertreten sind, hatte zum Ziel, die Entpolitisierung und Objektivierung der Richterbestellung zu gewährleisten. Die Praxis des Richterauswahlgremiums der letzten vier Jahre hat die Richtigkeit des eingeschlagenen Weges bestätigt und das Vertrauen in die Unabhängigkeit der Richterschaft nachgewiesenermassen gestärkt.

Zu den frühesten Vorrechten der Parlamente europäischer Staaten gegenüber dem Monarchen gehörten das Steuerbewilligungsrecht und die Einflussnahme auf die Staatsfinanzen. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass die Wirksamkeit des Landtags aufgrund der Verfassung von sich bereits auf die Steuerbewilligung und auf die Erstellung eines jährlichen Voranschlags der Einnahmen und Ausgaben erstreckte.

Diese Kompetenzen finden sich in der Verfassung von wieder. Die Regierung hat dem Landtag für das nächstfolgende Verwaltungsjahr einen Voranschlag über sämtliche Ausgaben und Einnahmen zur Prüfung und zur Genehmigung zu unterbreiten. Sinn und Zweck dieser Budgetbewilligung durch den Landtag ist, einerseits die Regierung sozusagen an einen Wirtschaftsplan zu binden und andererseits eine Grundlage für die Rechnungskontrolle, die ebenfalls in den Händen des Landtags liegt, zu schaffen.

Das genehmigte Budget beinhaltet auch eine Selbstbindung des Landtags. Unter der Verfassung von und gemäss der geltenden Verfassung von kam bzw. Konkret ist dieses Recht jedoch beschränkter Natur.

In der Verfassungspraxis wurde diese Verfassungsbestimmung jedoch stets extensiv interpretiert. Machte der Landtag von seinem Zustimmungsrecht bis in die Fünfzigerjahre nur selten Gebrauch, erwies sich die verfassungsrechtliche Kompetenz ab diesem Zeitpunkt insofern als wichtiges Instrument der Mitbestimmung, als unser Land vermehrt bilaterale Verträge abschloss und internationalen Abkommen und Organisationen beitrat und in den Siebzigerjahren in eine Phase der multilateralen Öffnung der Aussenpolitik eintrat.

Durch diese Erweiterung der Volksrechte ist es möglich geworden, einen Zustimmungsbeschluss des Landtags, mit welchem er einen Staatsvertrag genehmigt hatte, vor das Volk zu bringen. Der Weg der Entwicklung und Entfaltung des parlamentarischen und des demokratischen Prinzips war lang und manchmal auch beschwerlich.

Ich erinnere hier nur an die wichtigsten Wegmarken. Es bedurfte zwischen und mehrerer Anläufe der einen oder der anderen politischen Partei, bis auf beiden Seiten die Erkenntnis reifte, dass die Einführung des Proporzwahlsystems, das eine Vertretung im Landtag gemäss Stärkeverhältnis zum Ziel hat, ein Akt staatsmännischer Klugheit ist. Der Listenproporz wurde im Volksrechtegesetz durch den so genannten Kandidatenproporz ersetzt, der die Wahl des einzelnen Abgeordneten stärker betont und Manipulationen bei der Vergabe von Sympathiestimmen erschwert.

Eines der schwierigsten Unterfangen, nämlich die Erhöhung der Mandatszahl des Landtags, gelang, nachdem vier Volksabstimmungen negativ verlaufen waren, im Jahre Die Mandatszahl wurde von 15 auf 25 Mandate erhöht, wovon 15 auf den Wahlkreis Oberland und 10 auf den Wahlkreis Unterland entfallen. Im Jahre wurde die Kontrollkompetenz des Landtags gegenüber der Regierung und der Landesverwaltung erweitert. Einmal wurde das eingeführte und gegen das Prinzip des freien Mandats verstossende Recht der politischen Parteien, auf Antrag der Fraktion einzelne Abgeordnete aus dem Landtag abzuberufen, aufgehoben.

Zum andern wurde eine Unvereinbarkeitsregelung getroffen, wonach Regierungsmitglieder und Richter nicht gleichzeitig Abgeordnete des Landtags sein können. Der Landtag als Volksvertretung ist in den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg gefestigt und gestärkt worden.

Er ist keinen Anfechtungen ausgesetzt und kann seine politische Rolle neben dem Staatsoberhaupt und der Regierung als den beiden anderen obersten Organen des Staates frei und ohne äussere Beeinträchtigung spielen. Dort, wo es Gegenwichte zum Landtag gibt, sind sie von der Verfassung gewollt und können nur in den engen Grenzen, die die Verfassung zieht, wirksam werden.

Ich erwähne in diesem Zusammenhang den im Jahre novellierten Art. Mit dieser Bestimmung hat der Landtag eine unantastbare, institutionelle und funktionelle Bestandsgarantie erhalten. Der liechtensteinische Parlamentarismus steht in unserem freiheitlich- pluralistischem Staat auf einem festen Verfassungsfundament.

Wir können darauf stolz sein. Am heutigen Tage wollen wir uns alle im Besonderen darüber freuen, dass die Volksvertretung eine würdige und bleibende Heimstätte erhalten hat, die der Demokratie und dem Parlamentarismus in der Öffentlichkeit ein eigenes Antlitz vermittelt. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit. Eröffnung des Landtagsgebäudes am Ich freue mich, dass so viele in- und ausländische Gäste unserer Einladung gefolgt sind und mit uns diesen denkwürdigen Tag feierlich begehen.

Februar ist ein Freudentag. Vorgeschichte Was der Landtag in einem Grundsatzbeschluss festgelegt hat, nämlich den Bau eines eigenen Landtagsgebäudes anzustreben, findet heute, rund ein Vierteljahrhundert später, seine Erfüllung. Der neue Platz vor dem Regierungsgebäude und dem Landtagsgebäude verleiht diesem Ort ein neues unverkennbares Gesicht. Ich hoffe, dass wir diese Sicherheitszentrale für Katastrophenfälle nie benützen müssen.

Bedeutung und Wertung Als das Regierungsgebäude im Jahre bezogen wurde, beherbergte es in der Folge neben dem Landtag sowie der Regierung und Verwaltung auch die Gerichte.

Mit dem Bezug des neuen Landtagsgebäudes kann nun auch die räumliche Trennung der drei Staatsgewalten definitiv abgeschlossen werden, nachdem die Gerichte schon vor einigen Jahrzehnten in andere Räumlichkeiten umgezogen sind.

Neben den räumlichen und organisatorischen Vorteilen, welche ein eigenes Gebäude für den Landtag bringt, hat dieser Schritt vor allem auch eine symbolische Bedeutung. Mit dem Plenarsaal, dem Herzstück des Hohen Hauses, ist ein würdiger Ort geschaffen worden, wo wichtige Entscheidungen im Namen des Volkes getroffen werden, wo in Zukunft Gesetze verabschiedet und wichtige Finanzbeschlüsse gefasst werden.

Mit dem heutigen Tag kann das neue Landtagsgebäude offiziell dem Landtag übergeben werden. Ihnen, liebe Gäste, danke ich für Ihr Kommen. Offizielle Feierliche Eröffnung 15 Februar Festrede Heute ist es bereits lange her, und doch so intensiv und bedeutend in meinem Leben, als sei es erst gestern gewesen: Vor genau zehn Jahren waren wir mit dem zweiten Preis die ersten Verlierer. Jetzt darf ich dies als den grossen Gewinn betrachten, denn die damals mit dem Projekt erworbene Wertschätzung für meine Arbeit führte weitere zwei Jahre später, im Jahr , zur Einladung um den internationalen Wettbewerb für diesen Stadtraum und dieses Haus.

Handbreite Risse gingen durch das Landesverweserhaus und das Landesmuseum, auf Asphalt fuhren Autos noch nordwärts durchs Städtle und südwärts durchs Äule, und nach dem colloquium in der Schulaula traf ich den Landesbaumeister auf dem Fahrrad. Zwischen diesen menschlichen Dimensionen offenbarten sich der Geist und die Potentiale für die Klarheit, Stärke und Schönheit dieses Ortes eben so wie die überwältigende Grossartigkeit dieser Aufgabe.

Die uneingelöste Chance zu einem staatlichen und auch städtischen Zentrum lag offen dar, und sie wurde im Wettbewerb fast ausnahmslos mit Solitären vertan. Anders formen heute die Setzungen dieses Projektes ein neues, räumlich erlebbares Landesforum im ensemble aus Fragmenten historischer Monumente mit neuen klaren Elementen in Masstab, Material und Monochromie. Wer würde nicht eine solche eindrückliche Lebensaufgabe bauen wollen?

Das Errichten eines elementaren Steindachhauses als einer zeitlosen Urform zum Bergen und Obdach-geben für eine gesetzgebende Versammlung im alemannischen Kulturraum des Alprheintals könnte sich so zugetragen haben: Hier hat ein im nördlichen Kulturraum Verwurzelter seine cisalpinen Seh- und Bauerfahrungen zurück gebracht - die der ernsten Schönheit einer nüchternen Klarheit, geboren aus einem protestantisch-calvinistischen Realismus - die der Architekturen selbstbewusster Hansestädte an den Salzstrassen und Küsten, bürgerlichen Wohl-Stand dar-stellend, in Typologie, Körper und Material Zeiten überdauernd, bewährt und wettertrotzend - somit nicht weniger geeignet für den nüchternen Kulturraum des Rheintals.

Die Faszination von fester Solidität in grossartiger Nüchternheit ist alles zu gleich: Auf diese Weise ist allen besonderen Kultivierungen eine gewisse Sublimität zu eigen. Zisterzienser und Shaker hatten offen-sichtlich Zeiten- und Raum-übergreifend eine ähnliche Be-geisterung. Verzicht auf Überflüssiges - Betonung der Wesentlichkeit - elegance des Unkomplizierten - tragen als konsequente Haltung eine gewisse un-bedingte Härte in sich.

Wenn diese mitgebrachte Anschauung trivialen Verhältnissen begegnet, steht sie im Gegensatz zum gebräuchlichen Utilitarismus und zur Ikonographie eines falschverstandenen Modernismus, die sich gegenüber der eines ebenso falschen Traditionalismus zwanghaft absetzen muss.

Was ich von je her selber suchte, liegt darüber hinaus, ist klarer, und meint Klarheit als Kennzeichen von Moderne als einer zeitlosen Haltung. Wenig ist dabei neu zu erfinden, dafür kann vieles neu ent-deckt oder wiedergefunden werden. Die Kenntnis des Bewährten kann dazu dienen, es modern in etwas Neues, von eben so zeitloser Gültigkeit zu übersetzen.

Je klarer und wesentlicher dabei die Form gelingt, desto eindrücklicher wird ihre Ausdruckskraft. Auch diese Typologie war als Stadthaus und Stadtscharn oft getragen von den Säulen seiner Kornspeicher, in denen man heute wandelt und über denen man schon damals zu Rate sass.

So sollte auch die Arbeit in diesem Haus im Sinn des Wortes 'gut be-dacht' sein. In und unter ihm kann sich eben so deutlich der Ratsschluss in der Tafelrunde der Abgeordneten abbilden, und zugleich wird mit dem souverain zusammen getagt - auf einer Ebene, unter einem Dach.

In diesen Jahren ist viel geschehen. Das Beschriebene erwies sich als ein Bauprojekt wie jedes andere, und doch war es dabei ganz grundsätzlich anders. Neben vielen Skizzen, Plänen, Modellen und Besprechungen, noch viel mehr Telephonaten, Telefacsimiles und e-mails haben die vielen Reisen und Termine beträchtliche Lebenskraft gefordert: Mit Reisezeit waren wir an Tagen für dieses Projekt unterwegs.

Über sieben Jahre also fast ein ganzes Jahr, allein und zu mehreren. Diese besondere Reise macht es nun voll. Zeitweise haben zwei Kollegen aus meinem Studio hier im Kloster gewohnt, um noch enger vor Ort zusammen zu arbeiten. Prozesse verlaufen hier ungewohnt anders und erinnern mich oft an die Eigenwilligkeit dort, wo ich selber in niedersächsischer Landschaft aufgewachsen und geprägt worden bin. So redete ich beim Wettbewerbsentwurf im Studio immer über 'erhabene Bescheidenheit' oder 'bescheidene Erhabenheit' als einem Leitmotiv zur Entwicklung eines selbst-verständlichen Projektes.

Irgendwie ahnte ich, dass man vielleicht nur noch hier etwas Zeitloses, etwas die Zeiten und ihren design-Verschleiss Überdauerndes würde verwirklichen können, - einfach deshalb, weil es dafür hier noch eine andere Wertebasis zu geben schien.

Der heutige Bau weicht nach sieben Jahren kaum einen jota vom Wettbewerbsprojekt ab. Doch auf eine interessierte Frage nach dem Gefallen kommt in diesem Kulturraum generell wenig mehr als ein 'nicht schlecht'. Oder Unverhohlenes, wobei Leserbriefe hier scheinbar Volkssport sind.

Letzteres bietet sicher auch die richtige Würze bei direktdemokratischen Prozessen. Eine Mietwohnung am Hof kann übernommen werden.

Bitte kontaktieren Sie uns: Wir haben ha zu bewirtschaftende Ackerfläche mit Sauenanlage von Sauen und dazu 2. Ferner betreiben wir ein Lohnunternehmen für Getreide und Maisernte. Eine Übergangszeit würden wir gewährleisten. Voraussetzungen sind Erfahrungen in Ackerbau, Schweinehaltung und Lohnunternehmen. Übergabe auf Leibrente vorstellbar. Sie möchten sich in der Ökologischen Landwirtschaft selbstständig machen. Dann haben wir vermutlich ein interessantes Angebot für Sie.

Um unsere Kunden nicht zu verwirren und da das Internet ein Dorf ist, gehen wir hier nicht auf Details, die Rückschlüsse auf den Hof zulassen würden, ein. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, zunächst als Teilhaber keine Geldmittel nötig , einen kleinen aber feinen und gut eingeführten und ausbaufähigen Bio-Betrieb im hohen Norden Deutschlands am Meer zu betreiben.

Die Region zeichnet sich nicht nur durch die schöne Natur sondern auch durch stetiges Wachstum aus. Der Betrieb ist sowohl im Anbau von Gemüse als auch in der Freilandhaltung von Nutztieren auf heute rund 17 ha, welche noch ausbaufähig sind, mit der Erzeugung hochwertiger und somit überdurchschnittlich hoch vergüteter Lebensmittel tätig. Wir bringen einen voll ausgestatteten Betrieb, der sicher noch eine Menge an Potential nach oben hat, nebst Tierbestand ein.

Eine schöne Betreiber-Wohnung ist vorhanden und kann gemietet werden. Wir werden uns auf jede Zuschrift melden. Ein Foto finden Sie hier. Wir sind ein seit 20 Jahren etablierter Milchschafhof mit - 20 ha Grünland - Mutterschafen Herdbuch Ostfriesisches Milchschaf - eigener Hofkäserei - gesicherter Direktvermarktung in Berlin und im Spreewald - Robustschweinezucht mit 8 Sauen , Eber und Nachzucht - Landtourismus mit Ferienwohnung, Kinderferienfreizeiten und 5 Pferden - Zusammenarbeit mit ökologischer Höfegemeinschaft mit Kuh,- Ziegen,- und Gemüsehof.

Wir bieten einen längerfristigen Einstieg und Existenzmöglichkeit für 1 oder 2 Personen an. Wir arbeiten Euch gerne ausführlich in unsere Tierhaltung, Weidemanagement, Jungtieraufzucht und in der Käserei ein. Du hast Lust auf ein vielfältiges und selbstbestimmtes Leben mit Tieren in einem angenehmen Team? Wir bieten eine Festanstellung, sowie durch die Etablierung neuer Kulturen einen eigenem Verantwortungsbereich und die Möglichkeit gleichberechtigter Betriebsleiter zu werden.

Die Gründung einer gemeinsamen KG ist angedacht. Wirtschaftsweise umgestellt und zum Sonderkulturbetrieb entwickelt. Die bewirtschaftete Fläche setzt sich aus ca. Die Böden sind überwiegend tiefgründige Lösslehmböden. Auf 30 ha ist mit 4 eigenen Tiefbrunnen Feldbewässerung möglich. Sie mögen die Pfalz und können sich vorstellen hier zu leben?

Einfach mal unverbindlich melden. Aus alters- und gesundheitsgründen suche ich sehr dringend auf diesem Jemandem, die mit Begeisterung und Freude an der Natur und Tieren meinen Hof weiterführen möchte.

Der Betrieb kann im Voll- oder auch Nebenerwerb bewirtschaftet werden. Vorhanden sind ein Stall für ca. Ich wünsche mir eine Familie, gerne mit Kindern. Aber auch eine Einzelperson ist gut. Schön wäre es, wenn etwas Erfahrung in der Landwirtschaft vorhanden wäre. Voraussetzung ist eine Qualifikation in der Landwirtschaft oder ähnliches. Als Übernahmevariante stelle ich mir eine Leibrente vor. Ich freue mich auf Ihren Anruf unter Tel.: Rinderbetrieb in Nord-BW braucht Verstärkung.

Unser Aussiedlerhof wird derzeit aus Zeitgründen in reduzierter Form bewirtschaftet; aus unseren Milchkühen wurden unsere ca. Die Kühe sind unsere Leidenschaft, es sind aber auch weitere Betriebszweige möglich; z. Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Bereitschaft zur selbstständigen- und auch Zusammenarbeit. Wir freuen uns auf viele Zuschriften Chiffre 3 an: Dann melden Sie sich bei uns. Sie sollten eine landwirtschaftliche Ausbildung sowie Unternehmergeist haben. Als Mitgesellschafter benötigen Sie natürlich auch Kapital oder Sicherheiten.

Anfragen mit kompletter Adresse und Telefonnummer unter der E-Mail: Eine Wohnmöglichkeit ist vor Ort vorhanden. Verschiebe Übernahmevarianten sind möglich und eine schrittweise Übergabe mit ausführlicher Einarbeitung könnte stattfinden. Bei Interesse wenden Sie sich bitte unter Chiffre an kontakt at hof-gesucht-gefunden. Der Hof wurde im Vollerwerb bewirtschaftet, konventionell mit 20 Kühen und ca.

Momentan ist mir jedoch nur ein eingeschränktes Betreiben der Landwirtschaft möglich. Pferde- und Kuhbesitzer nutzen meine Stallungen und Grünflächen. Zum Betrieb gehören auch 7 ha Ackerland 6 ha verpachtet , 8 ha Grünland und 2,2 ha Waldfläche. Der zukünftige Nachfolger hat jeglichen Freiraum den Betrieb zu gestalten, ob konventionell oder biologisch, Pferde oder Kühe,…. Betrieb in Sachsen sucht Nachfolger. Landwirtschaftlicher Betrieb mit Tierhaltung und 50 ha sucht Übernehmer, der den Hof weiterführt.

Wenn Sie Interesse an einer Hofübernahme haben und weitere Informationen möchten, so können Sie mich gerne kontaktieren. Die Konditionen können wir individuell klären, Ihre Vorstellungen und finanzielle Ausgangslage werden selbstverständlich mit berücksichtigt.

Wenden Sie sich entweder direkt an uns honafo17 at gmail. Mit den genannten Kontaktdaten, können Sie sich direkt mit den Nachfolgersuchenden in Verbindung setzen. Wenn Sie selbst eine solche Anzeige aufgeben wollen, dann klicken Sie hier.

Wenn Sie automatisch über neue Hofangebote informiert werden wollen, dann klicken Sie hier. Hervorragende Reitanlage mit viel Wohnkomfort in ländlicher Lage. Landwirt sucht Familie, mit der er bereits telefoniert hatte und bittet um erneute Kontaktaufnahme Familie aus dem Vogelsberggebiet mit Tochter 21 Jahren und Schwiegersohn 19 Jahre.

Auch mit Kaltblutpferd und noch Kleinvieh. Bitte nochmal melden unter Tel: Für meinen landwirtschaftlichen Betrieb suche ich eine Familie mit Kindern, die den Hof fortführen und evtl. Qualifizierung und Erfahrung in der Landwirtschaft sind Voraussetzung. Von den bewirtschafteten ha Fläche sind 60 ha Ackerland. Der Schwerpunkt des Hofes liegt auf Mutterkuhhaltung. Weitere Details zur Fortführung des Hofes wie z. Für weitergehende Informationen können Sie mir gerne eine Email schreiben: Berufliche Perspektiven in der schönen Märkischen Schweiz östliche von Berlin für.

Die Bergschäferei bei Waldsieversdorf bietet gute Chancen für Unternehmensgründungen im Berufsfeld Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung. Aktuell bewirtschaften drei eigenständige Betriebe auf der gemeinsamen Hofstelle folgende Betriebszweige: Wir können die regionale Nachfrage nach Obst und Keltereierzeugnissen nicht bedienen. Im Rahmen eines anstehenden Generationswechsels sollen unsere Obsterzeugung wie auch unsere Obstverarbeitung weiterentwickelt und ausgebaut werden.

Die vorhandene Hofkelterei sowie der Bereich Obstbau sollen übernommen und als eigenständige Betriebe weiterentwickelt werden. Wir stellen uns vor, die jeweiligen Produktionsgrundlagen langfristig zu verpachten, Maschinen und Inventar sind zu übernehmen oder neu anzuschaffen.

Bei Bedarf steht ein technisch versierter, langjähriger Mitarbeiter zur Verfügung. Grundsätzlich gibt es ausreichend Entwicklungsmöglichkeiten für zwei Betriebe, eine solche Teilung finden wir sinnvoll und nachhaltiger. Wenn jedoch die fachlichen Anforderungen und die weitgehend gleichlaufenden Arbeitsspitzen im Obst und in der Kelterei, insbesondere zur Ernte, personell abgedeckt werden können, ist auch eine Übergabe der beiden Betriebszweige an eine Partei möglich.

Falls gewünscht, können Wohnmöglichkeiten in sehr schöner und ruhiger Umgebung geboten werden. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte unserer Homepage www. Gepflegte Hofstelle mit landwirtschaftlichen Flächen nahe dem Hamminkelner Ortskern! Diese landwirtschaftliche Hofstelle befindet sich nahe dem Hamminkelner Ortskern, wurde überwiegend erbaut und im Laufe der Zeit umfangreich erweitert.

Das Mittelhaus wurde im Jahre errichtet. Insgesamt ist eine Grundstücksfläche von ca. Diese teilt sich in ca. Zusätzlich können Ackerflächen mit insgesamt Sie möchten mehr Informationen zum Objekt erhalten? Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme! Wir haben Rinder, Kühe, Gänse, Enten sowie einen eigenen Wald, welchen es auch zu bewirtschaften gilt.

Unser Bauernhof liegt im Schwarzwald, dh. Aus Altersgründen suche ich einen jungen und motivierten Nachfolger für meinen Betrieb. Der Betrieb ist etabliert und sehr erfolgreich. Der zukünftige Nachfolger sollte eine Vorliebe für die Natur und die Arbeit im Freien mit sich bringen. Es sind aber auch unternehmerische Fähigkeiten gefragt, wie: Mitarbeiterführung, Kundenpflege und Marktpositionierung. Auf einer Fläche von 20 Hektar werden Weihnachtsbäume gepflanzt und diese dann auch vermarktet.

Saisonal bedingt ist die Arbeit sehr unterschiedlich und die Anzahl der Mitarbeiter ebenfalls. Der Betrieb liegt in Baden-Württemberg in Stadtnähe. Bei Interesse oder Fragen können Sie mich gerne unter Chiffre über kontakt at hof-gesucht-gefunden. Dieses herrliche erst ca. Wohnungen und Gewerbefläche sind voneinander getrennt nutzbar derzeit 4 vorhandene Wasser- und Stromzähler. Zwei Wohnungen sind derzeit bewohnt. In dem Backhaus gibt es auch genügend Platz für eine gemütliche Sitzecke.

Die Eigentümer halten derzeit noch Schafe und Hühner. Hierfür sind Ställe vorhanden. Des Weiteren ist im Innenhof eine Remise mit Hundezwinger vorhanden mit einem dahinter befindlichen Warmraum. Wunderschöner idyllischer Bauerngarten mit liebevoll angelegtem Steingarten. Wohnflächen bewohnter zwei Wohnungen: Die Gärtnerei umfasst ca.

Der Betrieb wird seit über 40 Jahren biologisch-dynamisch bewirtschaftet und ist in der Region erfolgreich verankert. In der Winterzeit werden entsprechende Seminare mit anderen Betrieben organisiert.

Eine erste Kontaktaufnahme unter der Email: Es gibt 3 Mitarbeiter, die stunden- oder tageweise mitarbeiten, eine kleine Ziegenherde, ein paar Hühner und Gänse und zwei Arbeitspferde zur Bewirtschaftung der Flächen. Zum Hof gehören 32 ha Wald, die Anbaufläche ist mittelfristig um 20 ha erweiterbar. Bodenpunkte 15 bis 40, Niederschlag ca. Der Hof liegt in Alleinlage umgeben von seinen Feldern, jeweils ca 1,5 km von zwei Dörfern entfernt.

Er gehört zu dem lebhaften und offenen Dorf Thomsdorf ca Einwohner , in dem unter anderem mehrere Kunst Handwerker und Bauern wirtschaften. In letzter Zeit sind Familien mit Kindern dorthin gezogen.

Die nächsten Kleinststädte Feldberg und Boitzenburg mit staatlichen Grundschulen sind ca 15 km entfernt. Kinder aus dem Dorf besuchen auch die freien Schulen in Templin und Prenzlau, die wie auch Neustrelitz und Neubrandenburg jeweils etwa km entfernt sind. Die Landschaft ist eiszeitlich geprägt hügelig mit vielen Seen und viel Wald, mit reichem Vogel- und Wildtierleben. Hier ist es nachts dunkel und still und bei klarer Sicht kann man einen grandiosen Sternenhimmel bewundern. Ein wesentliches Ziel meiner Arbeit ist es, durch gestalterisches Wirken an der Landschaft Lebensraum für vielerlei Wesen zu schaffen.

Teil der Idee ist es, handwerkliche Landwirtschaft als Quelle für Klultur zu pflegen. Nun ist in 15 Jahren Tätigkeit eine vielgestaltige, reiche Struktur entstanden, die nach weiteren pflegenden Händen, tragenden Schultern, mitdenkendem Kopf und mitfühlendem Herzen ruft.

Ich möchte mich gerne auf begrenzte Arbeitsbereiche zurückziehen und daher z. Es besteht die Möglichkeit, eine Solawi zu gründen: Weitere Arbeitsfelder könnten sein: Bewerbung bitte unter Chiffre an kontakt at hof-gesucht-gefunden.

Zukunftsfähiger Betrieb sucht Nachfolger! Für unseren landwirtschaftlichen Betrieb in Nordhessen, der bisher als Vollerwerbsbetrieb geführt wurde, suchen wir jemanden, der unseren Betrieb weiterführt, aber wohl unter dem Aspekt des Nebenerwerbs. Wir liegen am Ortsrand mit angrenzenden Weiden und Ackerflächen. Unser Anliegen ist der Fortbestand dieses bäuerlichen Betriebes und nicht die Auflösung.

Sie können telefonisch mit uns Kontakt aufnehmen unter der Nummer 57 50 59 Nachfolger für Gärtnerei Krumbecker Hof. Aus Alters-und familiären Gründen beendet unser Gärtner seinen eigenständig geführten Gemüse-Gärtnerei Betrieb zum Belieferung Landwege in Lübeck übernommen werden.

Zur Zeit werden ca. Das gesamte Inventar kann übernommen werden. Ebenso ein Wohnhaus mit m2, Kühlraum, Schuppen und Scheune. Auf dem Gut leben zur Zeit 25 Menschen mit unterschiedlichen Berufen. Ein Kindergarten ist in Gründung. Wir halten 40 Braunviehkühe behornt , deren Milch an eine nahe gelegene Molkerei geliefert wird und eine Ziege und einige Hühner für den Eigenbedarf. Zum Betrieb gehören insgesamt ha Fläche: Wir sind offen für Erweiterungen des Betriebes, z.

Auf dem Hof ist genügend Wohnraum vorhanden. Spezialisierter, moderner und gut-funktionierender Ackerbaubetrieb bietet einem qualifizierten, jungen und ausgebildetem Landwirt, nach Einarbeitung, eine langfristige Teilhaberschaft in Form einer GbR oder Kooperation. Ein gewisses Grundkapital ist hilfreich. Eine Wohnung ist vorhanden.





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